hampft!

rdate

Aus gegebenen Anlass (meine Uhr ging mal wieder 10 Minuten daneben): rdate. Das ist ein einfach gestrickter Client für das ebenfalls einfach gestrickte DAYTIME Protokoll. Und wer sich einmal NTP angeguckt hat, weiss, was ein kompliziertes Zeitprotokoll ist...

Ok, was macht man damit? Nach der Uhrzeit fragen. Das macht durchaus Sinn, z.B. kann man per cron einmal am Tag die Uhrzeit stellen. Feine Sache das.

Problem: wen fragt man am besten nach der Uhrzeit? In Deutschland fragt man am besten die Physikalisch-Technische Bundesanstalt, die seit ca. einem Jahr Timeserver im Netz betreibt. PTB: das ist der Laden, in dem die nationalen Einheitennormale aufbewahrt werden, also der Meter, das Kilo usw. Auf jeden Fall haben die auch die Atomuhr am laufen und senden das PCF77 Signal, mit dem die Funkuhren koordiniert werden. Also wohl die richtige Adresse. Die beiden Timeserver sind:

ptbtime1.ptb.de und
ptbtime2.ptb.de

Mein Vorschlag: man lege das Script rdate nach /etc/cron.daily/ (oder /etc/cron.hourly, wenn mans unbedingt braucht)

#!/bin/sh
rdate -s ptbtime1.ptb.de && exit 0
rdate -s ptbtime2.ptb.de

Das fragt einfach mal beim ersten Timeserver an. Der antwortet gerne mal nicht, wenn das klappt, hat rdate den Exitcode 0 und der exit 0 schlägt zu. Wenn es nicht klappt, kommt der zweite Timeserver zum Zuge. So einfach.

Links:


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